Der Sellerie – Bleichsellerie, Knollensellerie, Schnittsellerie und Stangensellerie

Sellerie gehört der Doldenblütler-Familie an. Er wird vor allem im Herbst geerntet. Als Lagerware ist er aber auch im Winter erwerbbar.

Der Anbau vom Sellerie

Beim Anbau von Knollensellerie geht das Wachstum anfangs nur spärlich voran. Deswegen sollten die Pflanzen schon im Februar angezüchtet werden. So sind sie nach den Eisheiligen (Mitte Mai) parat zum Auspflanzen. Natürlich können junge Gemüsepflanzen auch in der Gärtnerei erworben werden. Auf jeden Fall sollte zwischen jedem Sellerie und jeder Reihe ein ausreichender Pflanzabstand von 40 cm liegen. Außerdem muss das Herz der Pflanze außerhalb der Erde bleiben. Sonst entstehen nur schlecht geformte und kleine Knollen.

Zudem ist der Sellerie ein Starkzehrer. Deswegen darf der Boden gut gedüngt und humos sein. Ideal ist es, wenn im Herbst Mist bz. kurz vorm Pflanzen Kompost untergegraben wurde. Des Weiteren ist während des Anbaus noch eine 2. und 3. erwünscht. Hierfür eignet sich kalihaltiger Dünger, wie etwa Holzasche. Damit der Sellerie gut wachsen kann, müssen auch noch die Beetnachbarn stimmen.

Gurken, Salat und Kohl sind dabei angebracht. Ungeeignet sind hingegen Möhren, Knollenfenchel, Petersilie und weitere Mitglieder der Doldenblütlergattung. Zur Pflege beim Anbau von Sellerie gehört außerdem das Gießen während der Trockenzeit. Dieses braucht nicht oft, dafür aber gründlich vollzogen werden. Fast gleich ist es mit dem Hacken. Durch das Hacken wird der Boden durchgelüftet, die Wasserverdunstung reduziert als auch die Verbreitung von Unkraut verringert.

Der Bleichsellerie stellt fast identische Ansprüche wie der Knollensellerie. Je nach Sorte sollte er jedoch in Gräben gepflanzt und zwischendurch etwas angehäufelt werden. Somit bleichen die Stangen.

Dies ist natürlich beim Schnittsellerie nicht nötig. Dies