Der Walnussbaum

Ein Walnussbaum ist milde Regionen gewöhnt. Schon seit mehr als 1000 Jahren dient er als eine Kulturpflanze. Unter anderem ist der Walnussbaum hierzulande auch bekannt als Welsche Nuss oder nur als Walnuss.

Anbau vom Walnussbaum

Walnussbaum-Arten:

Es gibt viele verschiedene Arten von einem Walnussbaum. Alleine im deutschsprachigen Raum sind es über 100 Sorten. Bekannte Walnussarten sind „Broadway“, „Buccaneer“, „Majestic“,

„Parisienne“ sowie „Franquette“. Diese Veredelungen tragen schon nach bis zu 5 Jahren die ersten Früchte. Eigens gezüchtete Nussbäume können dagegen meist erst ab 20 Jahren beerntet werden.

Pflanzzeit, Standort und Boden:

Der Walnussbaum kann über verschiedene Arten vermehrt werden. Eine Möglichkeit ist die Vermehrung durch Sämlinge. Sie übernehmen meistens Vögel, Eichhörnchen oder weitere Nager. Die Tiere sammeln die Nüsse und graben sie als Wintervorrat ein.

Dann finden sie diese nicht immer wieder. Die Walnüsse beginnen, währenddessen unter der dicken Erdschicht zu keimen. Ein neuer Walnussbaum entsteht. Die Vermehrung ist allerdings nicht sortenecht, die Bäume tragen später und die Nüsse fallen nur kleiner aus. Besser ist es dagegen den Walnussbaum zu veredeln. Hierbei kommt es im Sommer oft zum Kreuzokulations-Verfahren. Veredelte Jungbäume können folgend im Handel erworben werden.

Die Pflanzzeit für den Walnussbaum liegt vorzugsweise im Frühjahr. So können die Bäume bis zum ersten Frost gut anwurzeln. Zu dieser Zeit sollte der Walnussbaum an einen sonnigen, warmen und windgeschützten Platz eingepflanzt werden. Idealerweise ist der Erdboden tiefgründig locker, humusreich und sandig. Zudem muss ein ausreichender Platz an der Pflanzstelle vorhanden sein. Ein Walnussbaum wird nämlich bis zu 30 Metern hoch. Seine Baumkrone kann einen Radius von bis zu 15 Metern abdecken.

Der Hauptstamm bekommt dagegen einen Durchmesser von rund 2 Metern. Des Weiteren kann unter dem Baum auch fast nichts wachsen. Denn das Herbstlaub gibt den Wirkstoff Juglon ab. Juglon hemmt wiederum die Wurzelbildung von anderen Pflanzen. Nur robuste Bodendecker können hier bestehen.

Beim Einpflanzen muss zudem ein reichlich großes Pflanzloch ausgegraben werden. Nach dem pflanzen und zuschütten sollten außerdem die jungen Bäume mit einem Pfahl gestützt werden. Damit knicken sie bei Wind nicht um.

Pflege:

Bei dem Walnussbaum ist nicht sehr viel Pflege notwendig. Im Frühjahr bekommt er eine Düngung mit zwei Liter Kompost für einen Quadratmeter. Dieser wird im äußeren Kronenbereich verteilt. Des Weiteren müssen Bäume bis zum 3. Standjahr bei Trockenheit gewässert werden. Auch ein Angießen nach dem Einpflanzen ist nötig. Nicht zu vergessen sind ebenso die Baumerziehung und der Baumschnitt.

Den Erziehungsschnitt übernehmen meistens die Fachleute. Er kann jedoch auch von Hobbygärtnern durchgeführt werden, sollte er noch nicht geschehen sein. Bei ihm werden einen starker, recht gerader Mitteltrieb als auch drei bis vier kräftige Seitentriebe des Kronenansatzes ausgewählt. Weitere Seitentriebe werden entfernt bzw. zu Zapfen eingekürzt. Auch neue Stammtriebe müssen abgeschnitten werden.

Die Haupttriebe werden bei übermäßiger Länge und ohne Seitentrieben gekürzt. Die Wunde sollte maximal den halben Durchmesser des Haupttriebes besitzen. Nach der Erziehung ist der Erhaltungsschnitt für den Walnussbaum wichtig. Hierbei werden alle Seitentriebe, welche aus dem Haupttrieb wachsen, entfernt. Konkurrenztriebe zum Haupttrieb und zu den restlichen Seitentrieben werden ebenso beseitigt. Zumindest sollten sie auf Zapfen eingekürzt.

Krankheiten:

Bei feuchtwarmer Witterung kann die Marssonina-Krankheit einen Walnussbaum befallen. Der Pilz sorgt für dunkle Flecken auf den Blättern und auf den Fruchthüllen. Jedoch dringt er meist nicht in die Nuss hinein. Auch der Bakterienbrand ist gefährlich.

Durch seine schwarzbraunen Flecken macht er sich bemerkbar. Folgend werden die Kerne schwarz und ungenießbar. Bezüglich der Schädlinge ist die Walnussfruchtfliege für die Früchte vom Walnussbaum gefährlich. Ihre Eier legt sie in den Fruchthüllen ab. Nach dem Schlüpfen fressen die Larven das Fruchtfleisch. Es wird schwarz, schleimig und später trocken. Die sich darin befindenden Nüsse sind jedoch weiterhin verwendbar. Sie müssen lediglich von den schwarzen Resten befreit werden.

Überwinterung:

Der Walnussbaum ist spätfrostgefährdet. Denn Spätfrost kann die Blüten zerstören. Somit trägt der Nussbaum ein Jahr lang keine Früchte. Um das zu verhindern, können Sorten wie „Mars“ als auch „Geisenheimer“ gezüchtet werden. Sie blühen erst spät und sind somit frostunempfindlich.

Außerdem sollte bei jungen Bäumen die Rinde vor der Wintersonne mit einem Weißanstrich geschützt werden.

Ernte:

Als Selbstbefruchter benötigen einige Sorten vom Walnussbaum keinen weiteren Baum. Zwei Nussbäume bringen jedoch einen erhöhten Ernteertrag mit sich. Zudem ist für die Bestäubung der Wind wichtig. Funktioniert alles gut, sind die Nüsse ab Herbst erntereif. Bei einer reifen Walnuss platzt die grüne und fleischige Außenschale auf. Ebenso fallen ausgereifte Früchte zu Boden.

Sie müssen nur noch aufgesammelt werden. Grüne Nüsse dürfen nicht von dem Walnussbaum abgepflückt oder abgeschlagen werden. Sie sind noch nicht reif. Aufgelesene Walnüsse werden zudem auf einem Holz- oder Drahtrost nachgetrocknet. Bevor die Früchte vom Walnussbaum weiterverarbeitet werden, muss auf mögliche Schimmelpilze geachtet werden. Schimmlige Nüsse sind auszusortieren.

Anschließend können die Walnüsse in Müsli, Kuchen, Eis oder Gebäck landen. Auch die Herstellung von Studentenfutter, Speiseöl oder Pfälzer Trüffel ist möglich.

KETO (LOW-CARB) Eiweißbrot Backmischung

Unser bestes Low-Carb Brot! Backmischung kräftig, aromatisch, dunkel und rustikal. Einfach SUPER Lecker. – In unserem Low-Carb Brot stecken nur die aller besten Zutaten. Es enthält keine zugesetzten Zucker, Geschmacksverstärker, Zusatz- oder Konservierungsstoffe. Unser Brot ist 100 % Soja und Gluten frei. Wir verzichten ganz bewusst auf den Einsatz von Hühnereiweiß, Molkeneiweißisolat, Milcheiweißisolate, Maisstärke und Emulgatoren.

100% – Natürliche Zutaten | Glutenfrei | Sojafrei | Laktosefrei
95% – weniger Kohlenhydrate als herkömmliches Brot!
100% – Frei von Zusatzstoffen (Bio Qualität)

Hier findest Du alle Brote im Überblick

Einfach in unserem online Shop bestellen und frisch aus dem Ofen genießen.

DIREKT ZUM SHOP