Lauch und Porree: Wintergemüse, gesund und vitaminreich!

Porree gehört zu der Alliumfamilie und wird auch Lauch, Breitlauch, Winterlauch, Gemeiner Lauch, Welschzwiebel, Spanischer Lauch, Fleischlauch oder Aschlauch genannt. Besonders gerne verzehrt wird der weiße, untere Teil einer jeden Porreestange. Erhältlich ist der Porree vom Hochsommer bis in das nächste Frühjahr.

Der Anbau vom Porree

Da Porree im Mittelmeerraum und in Europa gut gedeiht, kann er auch in Deutschland angebaut werden. Um ihn bereits im Sommer ernten zu können, sollte schon ab März das Vorziehen stattfinden. Für die Keimung eignet sich ein warmer Platz von 16°C. Sobald die Pflanzen einige Zentimeter hoch sind (etwa wie ein Streichholz), können sie abgehärtet werden.

Das Auspflanzen geschieht dann Mitte April. Hierbei werden die Wurzeln etwas gekürzt und die Blätter zurückgeschnitten. Des Weiteren wird das Gemüse entweder in kleinen Furchen gepflanzt und später immer wieder angehäufelt. Alternativ werden mit einem Pflanzholz Löcher von 10 cm Tiefe in die Erde gedrückt, in welche der Porree hineingestellt wird. Die Löcher werden anschließend nicht geschlossen, sondern schließen sich durch Regen und Hacken mit der Zeit von alleine.

Wichtig bei beiden Varianten ist jedoch, einen bestimmten Pflanzabstand einzuhalten. Dies sind mindestens 10 cm in der Reihe und 30 cm dazwischen. Hinzukommend liebt Porree einen leichten, tiefgründigen und nährstoffreichen Erdboden. Insbesondere ist der Stickstoffbedarf recht hoch. Bezüglich der Beetnachbarn kommen vor allem Möhren, Salat und Gurken – also eine Mischkultur-, dem Porree zugute.

Andere Zwiebelgewächse oder auch Rote Beete, sind hingegen ehr ungeeignet. Um das Gedeihen von dem Lauch zu fördern, sollte er zudem ab und zu gehackt sowie gegossen und Unkraut entfernt werden. Etwa ein Monat nach dem Hinauspflanzen und nochmals weitere zwei Monate danach, empfiehlt sich das Verabreichen einer stickstoffhaltigen Kopfdüngung. Im Herbst und Winter (späte Sorten) sollte allerdings nicht weiter gedüngt werden. Außerdem kann der Porree hin und wieder von Krankheiten und Schädlingen befallen werden.

Die häufigsten Krankheiten und Schädlinge sind dabei die Zwiebelfliege, die Lauchmotte, die Lauchminierfliege und der Porreerost.

Die Zwiebelfliege ähnelt der Stubenfliege. Sie legt ihre Eier von April bis Juli in der Wurzelnähe der Gemüsepflanzen ab. Bald darauf fressen sich die Maden in die Schäfte, was den Porree schädigen kann. Folglich werden die Blätter gelb. Die Pflanze stirbt ab.

Mit einem Anbau in einer Mischkultur sowie die Verwendung von Kulturschutznetzen kann hiergegen jedoch vorgegangen werden.

Die Lauchmotte wiederum legt ihre Eier im April-Mai bzw. Juli-September an den Blättern ab. Ihre Raupen fressen gut sichtbare Gänge in die Blätter und später in die Schäfte. In den Fraßgängen kommt es zu einem Bakterienbefall. Die betroffenen Stellen sterben ab und damit oftmals der gesamte Porree. Auch gegen diesen Schädling kann mit einer Mischkultur als Umgebung und Kulturschutznetzen vorgebeugt werden.

Ein weiteres Problem stellt die Lauchminierfliege dar. Sie schlüpft im April-Mai oder Ende August bis Oktober. Wie auch die Zwiebelfliege legt die Lauchminierfliege ihre Eier an die Blätter. In länglichen Gängen fressen sich ihre Larven durch den Porree. Werden die angefressenen Stellen von Bakterien besiedelt, können die Porree-Pflanzen faulen. Anderweitig werden die Beschädigungen mit den Larven erst beim Putzen von dem Porree gefunden, wenn sie im Inneren gut versteckt lagen. Der Befall mit Lauchminierfliegen kann allerdings auch vorgebeugt werden. Da diese Fliege sehr klein ist, hilft jedoch kein gewöhnliches Kulturschutznetz. Viel mehr gibt es spezielle Netze, deren Maschenabstand höchstens 0,5 mm betragen darf.

Zu guter Letzt ist der Porree auch oft vom Porreerost befallen. Dies ist eine Ständerpilzart, bei der sich an den Außenblättern rötlich-gelbe Pusteln bilden. Hervorgerufen wird diese Pilzerkrankung unter anderem von hoher Luftfeuchtigkeit als auch zu viel Stickstoff. Nicht befallene Pflanzenteile gelten weiterhin als essbar, wenn befallene Blätter entfernt wurden. Die Pflanzen bzw. betroffene Teile sollten nicht kompostiert werden. Dies gilt übrigens bei allen Krankheiten und Schädlingsbefällen beim Porree.

Porre ernten und lagern

Sortenabhängig muss der Porree vor den ersten Frösten abgeerntet werden oder kann über Winter auf dem Beet stehen bleiben. Auch ist es möglich, Wintersorten an frostfreien Tagen zur kalten Jahreszeit zu ernten.

Egal zu welcher Jahreszeit der Porree vom Feld kommen soll, ist dazu eine Grabegabel nötig. Mit ihr wird unter die Gemüsepflanze gestochen und diese anschließend leicht angehoben. Damit sich der Nitratgehalt jeder Stange verringert, können zwischen dem Lockern und der Ernte einige Stunden vergehen.

Außerdem sollte bei einer Winterernte bedacht werden, das Gemüse nicht im gefrorenen Zustand anzufassen. Immerhin kann es sonst beim Auftauen zu Schäden kommen.

Nach der Ernte wird der Porree, am Besten gleich frisch weiterverarbeitet. Er kann jedoch genauso zerschnitten und eingefroren werden.

Was beinhaltet der Porree? Wozu wird er verwendet?

Da Porree auch im Winter geerntet werden kann, ist er zu dieser Zeit ein wichtiger Vitaminspender. Er verfügt nämlich über Vitamin C, Vitamin K, Folsäure, über die Mineralstoffe Kalium, Magnesium, Kalzium und über die Spurenelemente Mangan und Eisen. Lauch bringt zu dem den Darmtrakt in Schwung.

Genauso wirkt er dank der Schwefelverbindung Allicin antibakteriell, cholesterinsenkend sowie krebsvorbeugend. Damit ist aller Grund genannt, den Lauch in der Küche zu verwenden.

Dort kann er als gekochtes Gemüse, Salat oder Suppengewürz Verwendung bekommen.

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